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Migräne: Der Darm ist schuld

Nach längerer Pause erschien in der Juni Ausgabe vom Magazin "Gesundheit!" des Südkuriers wieder mal ein Artikel von mir. Thema: Migräne aus dem Darm.

Die Migräne ist eine besonders starke Form des Kopfschmerzes, die oft gleichzeitig mit unterschiedlichen Begleitbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Licht- und Lärmempfindlichkeit auftreten kann. Migräneschmerzen werden von Betroffenen als pulsierend, klopfend, stechend oder bohrend wahrgenommen und gehören zu den stärksten Kopfschmerzen überhaupt. Die Beschwerden beginnen dabei meist langsam über Stunden und können dann einige Stunden, in ausgeprägten Fällen, auch mehrere Tage anhalten. Nach Schätzungen leiden rund ein Zehntel aller Deutschen unter Migräneanfällen, wobei etwa dreimal so viele Frauen wie Männer betroffen sind.

Bislang gilt die Migräne als nicht heilbar und so werden zur Behandlung vorwiegend Schmerzmittel und in besonders schweren Fällen auch Triptane eingesetzt. Triptane blockieren die Freisetzung von Nervenbotenstoffen und verengen Blutgefäße, die bei einem Migräneanfall erweitert sind.

Der Heilpraktiker Jörg Bort aus Konstanz verfolgt bei der Migränebehandlung einen gänzlich anderen Ansatz. „Meine Erfahrung hat wiederholt gezeigt, dass die Hauptauslöser für Migräneanfälle auf einen nicht gesunden Darm und damit einhergehend auch auf Lebensmittel zurückzuführen sind“, so der Heilpraktiker.

Nach seiner Ansicht kann aufgrund von häufigen Antibiotikabehandlungen, ungesunder Ernährung, Amalgamfüllungen in den Zähnen und weiteren Faktoren ein Ungleichgewicht der Nervenbotenstoffe Serotonin und Histamin im Körper entstehen. Histamin wirkt gefäßerweiternd und kann daher einen Einfluss auf den Migräneanfall haben. Besonders Menschen mit einer Abbauschwäche vom Histamin berichten, dass sich die Migräne durch einen Verzicht auf histaminhaltige Lebensmittel wie z.B. Sekt, Schokolade oder Erdbeeren verbessert hat.

Zusätzlich können auch eine ungünstige Bakterienzusammensetzung, Fäulnisprozesse im Darm und nach neueren Untersuchungen auch das so genannte „Leaky-Gut-Syndrom“ (=durchlässige Darmschleimhaut) eine wichtige Rolle bei der Migräne spielen. Durch die erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut sollen Fremdstoffe in den Körper gelangen und Probleme verursachen können.

„Wir suchen bei unseren Patienten anhand von Blut- und Stuhluntersuchungen nach den möglichen Störfaktoren im Darm, den Nervenbotenstoffen und ernährungsbedingten Auslösern einer Migräne. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse stellen wir dann individuelle Ernährungsempfehlungen und Therapien zum Aufbau des Darms und Verbesserung der Nervenbotenstoffe zusammen“, so der Heilpraktiker aus Konstanz.

Herr Bort beschäftigt sich seit vielen Jahren sehr intensiv mit dem Themenkomplex Ernährung und Verdauung und absolviert derzeit eine Zusatzausbildung in ganzheitlicher Gastroenterologie zur Behandlung von Patienten mit Reizdarm, Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Darmerkrankungen.

Wenn auch Sie wissen möchten, ob Ihre Migräne mit Ihrer Ernährung und Darm zusammenhängt oder welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten es in Ihrem Fall gibt, dann rufen Sie an und vereinbaren eine Termin zur Erstberatung.

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